dry needling 

Dry Needling ist eine wirksame Ergänzung zur manuellen Triggerpunkttherapie.

Beim Dry Needling wird mit sterilen Einwegakupunkturnadeln ganz präzise und unter hygienischen Bedingungen in die Triggerpunkte gestochen, welche für die aktuellen Beschwerden verantwortlich sind. Dadurch werden die Verkrampfungen gelöst, die lokale Durchblutungssituation verbessert und die lokalen Entzündungsreaktionen gesenkt. Verschiedene Studien haben bewiesen, dass es nicht nötig ist, Substanzen in einen Triggerpunkt hineinzuspritzen, damit er abheilt, sondern dass es der präzis geführte Stich an sich ist. Deshalb hat sich der Begriff des «trockenen Nadelns» ergeben. Das Dry Needling wird bei der Behandlung von Schmerzsyndromen, in der Sportphysiotherapie, der orthopädischen Rehabilitation und anderen Gebieten angewendet.

Obwohl beim Dry Needling die Triggerpunkte mit dünnen Einwegakupunkturnadeln behandelt werden, hat diese Technik nichts mit Akupunktur zu tun.

Bewilligung von Dry Needling für PhysiotherapeutInnen in der Schweiz

Nach jahrelangen Bemühungen ist dem Dry Needling Verband Schweiz (DVS) im Jahr 2011 ein entscheidender Schritt gelungen: Die Konferenz der schweizerischen Gesundheitsdirektoren (GDK) hat in ihren Beschlüssen vom 3.3.2011 und 5.7.2012 das Dry Needling als physiotherapeutische Maßnahme anerkannt und die Anwendung des Dry Needlings in der Schweiz geregelt. Die GDK empfiehlt den Kantonen, dass kantonal zugelassene Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten Dry Needling anwenden dürfen, sofern sie den erfolgreichen Abschluss einer entsprechenden Dry-Needling-Ausbildung nachweisen können.

In der physiotherapie mobile werden sie von Christine Stebler Fischer, Helen Rubattel oder Anja Bürki gestochen.